Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor der Website venturesexchanges.com. Nach ihren Erkenntnissen bietet der Betreiber dort ohne Erlaubnis Finanz- und Wertpapierdienstleistungen an. Im Geschäftsverkehr gegenüber Kundinnen und Kunden verwendet der Betreiber die Bezeichnung des in Zypern lizenzierten Instituts Fincap Ventures AIF V.C.I.C. Plc. Dabei handelt es sich um einen Identitätsdiebstahl.

Auf der Website tritt der Betreiber lediglich unter der Bezeichnung VentureXchange auf, ohne Nennung einer Rechtsform. Eigenen Angaben zufolge ist er Teil der Pix Point Consulting LTD, London und Holyhead, Vereinigtes Königreich. Die BaFin hatte bereits am 28. Juli 2023 vor dieser Gesellschaft gewarnt.

Wer in Deutschland Bankgeschäfte oder Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbietet, benötigt dazu die Erlaubnis der BaFin. Einige Unternehmen bieten solche Dienstleistungen jedoch ohne die erforderliche Erlaubnis an. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von der BaFin zugelassen ist, finden Sie in der Unternehmensdatenbank.

Die Information der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz.

Das sollten Sie wissen!

Die BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten Verbraucherinnen und Verbrauchern generell, bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

In der Folge „Vorsicht, Betrug“ des BaFin-Verbraucherschutzpodcasts erfahren Sie zudem, wie Sie sich vor Betrugsmaschen am Finanzmarkt schützen können.