Die ShareWood Switzerland AG darf keine Vermögensanlagen in Form von Direktinvestments in Teak-, Eukalyptus-und Balsa-Bäume in Deutschland zum Erwerb anbieten. Die BaFin hat am 14. Mai 2019 das öffentliche Angebot dieser Vermögensanlagen wegen Verstoßes gegen das Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) untersagt.

Die Untersagung erfolgte, weil die ShareWood Switzerland AG keine von der BaFin gebilligten Verkaufsprospekte für diese Vermögensanlagen veröffentlicht hat, die die nach dem VermAnlG erforderlichen Angaben enthalten.

Der Bescheid der BaFin ist sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.

Das Unternehmen hat Widerspruch gegen die Untersagung eingelegt.

Die BaFin hat mit Widerspruchsbescheid vom 21. April 2020 den Widerspruch der ShareWood Switzerland AG zurückgewiesen. Gegen den Untersagungsbescheid vom 14. Mai 2019 in Form des Widerspruchsbescheids hat die ShareWood Switzerland AG Klage vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt am Main erhoben.

Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 2. Dezember 2021 die Klage der Sharewood Switzerland AG abgewiesen.