Innovationen sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für jeden Finanzstandort. Die Finanzaufsicht BaFin und die Deutsche Bundesbank begrüßen daher Innovationen am deutschen Finanzmarkt. „„Für uns ist besonders wichtig, dass sie den Interessen der Kundinnen und Kunden dienen““, betonte BaFin-Präsident Mark Branson. „„Eine Innovation, die nur auf mehr Profit zielt, wird keinen Finanzplatz langfristig stärken““, sagte Branson bei der fünften BaFinTech in Berlin. Deutsche Bundesbank und BaFin richten diese Konferenz gemeinsam aus.

„Wir haben hohe aufsichtliche Standards, die alle Markteilnehmer einhalten müssen.“ Damit schaffe die Aufsicht auch im digitalen Zeitalter Vertrauen. „„Zugleich dienen unsere Standards den Beaufsichtigten als Auszeichnung im internationalen Wettbewerb. „Made in Germany“ soll für Qualität und Vertrauen stehen““, sagte Branson.

Joachim Wuermeling, Vorstand bei der Deutschen Bundesbank, betonte: „„Finanztechnologische Investitionen sind in einem heiß umkämpften Markt besonders lohnenswert.““ Die Analyse von Daten trage etwa zu Kosteneffizienz, Automatisierung, Betrugsprävention und einem verbesserten Risikomanagement bei, meinte Wuermeling.

Gleichzeitig warnte er: „„Wir dürfen uns nicht in einem naiven Fortschrittsglauben verlieren, sondern müssen auch die Risiken im Blick behalten.““ Als Beispiel nannte er Künstliche Intelligenz (KI). So könnten etwa falsche KI-Prognosen weitreichende Auswirkungen auf unsere Finanzinstitutionen und die Stabilität des Finanzsystems haben.

Für einen offenen Dialog über finanztechnologische Fragen und weitere Aspekte der Digitalisierung hat die BaFin bereits 2016 die BaFinTech ins Leben gerufen.

Zu den Themen dieses Jahres zählen die Krypto-Regulierung MiCAR, Decentralised Finance, die Fortschritte bei der Künstlichen Intelligenz, der digitale Euro und der Digital Operational Resilience Act (DORA). Erwartet werden im WECC in Berlin am 19. und 20. September mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland.

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