Finanzjargon ist kompliziert und manchmal sogar einschüchternd. Das sind schlechte Voraussetzungen für Verbraucherinnen und Verbraucher, um wichtige Finanzthemen richtig zu verstehen. Zum Beispiel: Wie nachhaltig sind Geldanlagen, Kredite, Versicherungen oder Altersvorsorgeprodukte? Die Finanzaufsicht BaFin, andere nationale Aufsichtsbehörden und die drei europäischen Aufsichtsbehörden EBA, EIOPA und ESMA haben dazu ein interaktives Informationsblatt in allen EU-Sprachen veröffentlicht.

Das Informationsblatt hat den Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit von Finanzprodukten und ist mit Popup-Boxen ausgestattet, in denen Fachbegriffe auf einfache und leicht verständliche Weise erklärt werden. Verbraucherinnen und Verbrauchern sollen so verstehen, wie sie mit ihren finanziellen Entscheidungen zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen können.

Das Informationsblatt nennt vier wichtige Empfehlungen für Verbraucherinnen und Verbraucher:

  1. Entscheiden Sie, wie wichtig Ihnen Nachhaltigkeit ist und welche finanziellen Ziele Sie erreichen wollen, bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden.
  2. Achten Sie auf die Bedingungen und die Nachhaltigkeitsmerkmale. So vermeiden Sie, dass Sie Sie durch „Greenwashing“ getäuscht werden.
  3. Beachten Sie, dass auch nachhaltige Finanzprodukte Risiken haben.
  4. Bei Geldanlagen und Lebensversicherungen sollten Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung nehmen. Informieren Sie sich bei den Anbietern oder einer Beraterin oder einem Berater.